Es wird gerne das Gerücht verbreitet, dass Wärmepumpen nicht klimafreundlicher als Gasheizungen sind, immerhin wird ja auch für die Stromerzeugung Kohle und Gas verbrannt.
Es lohnt sich aber, hier einen genaueren Blick auf die Fakten zu werfen:
Eine Gastherme verursacht pro kWh etwa 218 Gramm CO2-Emissionen. Bei einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh in einem Einfamilienhaus entspricht dies rund 4,4 Tonnen CO2. 💨
Wärmepumpen benötigen zwar Strom, aber ihre CO2-Emissionen hängen stark vom Strommix ab. Im aktuellen deutschen Strommix entstehen pro kWh etwa 434 Gramm CO2-Emissionen.
Bei einer durchschnittlichen Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3 ergibt sich eine CO2-Emission von etwa 145 Gramm pro kWh Wärme. Das führt zu jährlichen Emissionen von knapp 2,9 Tonnen CO2, was rund 35% weniger ist als bei einer Gasheizung. 🌱
Eine leistungsfähigere, moderne Wärmepumpe mit einer JAZ von 4 kann die CO2-Emissionen auf etwa 2,2 Tonnen pro Jahr reduzieren, was eine weitere Verbesserung gegenüber den 2,9 Tonnen der weniger effizienten Pumpen darstellt.
Noch umweltfreundlicher wird es, wenn die Wärmepumpe komplett mit Ökostrom betrieben wird, was die CO2-Emissionen weiter drastisch senkt. 🌞
Eine gut konzipierte Wärmepumpe kann also die CO2-Emissionen im Vergleich zu einer Gasheizung halbieren. 💚
Wie steht ihr zu dem Thema?

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